Bill Mitchel zum Thema Paywall

Dozent vom Poynters Institut über die Zukunft des Paid-Content in Europa

In einem Interview mit dem der Online-Ausgabe des Standard äußert sich Bill Mitchell von der renommierten amerikanischen Journalisten-Akademie zum Thema Paywall.

Auch Mitchell sieht in der Paywall nicht das Allheilmittel, um sinkende Verkaufszahlen im Print zu ersetzen. Vielmehr versteht er Paid-Content als einen sinnvollen Teil eines ganzen Strategiepaketes. Wir können uns nur anschließen, wenn Mitchell darauf hinweist, dass die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Bezahlschranke exklusive Inhalte und hochwertige Informationen sind. Deshalb muss nicht das komplette Online-Angebot hinter der Bezahlschranke verschwinden, sondern die sogenannte „metered paywall“ nach dem Vorbild der New York Times ist oft die bessere Variante.

Vor diesem Hintergrund weist Mitchell zudem darauf hin, dass die Paywall vor allem für Fachverlage interessant sein kann. Diese verfügen über Expertenwissen sowie gefragte und wertvolle Informationen, deren Mehrwert für den Leser klar nachvollziehbar ist.

geschrieben von am 27. Januar 2012

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