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Erschließung der digitalen Welt – Verlage profitieren von attraktiven Förderungsmöglichkeiten

Wir von ipunkt entwickeln digitale Geschäftsmodelle für Verlage. Medienhäuser aus Baden-Württemberg können sich diese Beratung vom Land fördern lassen und bis zu 50% der Kosten sparen. Die Prüfung der Förderungsfähigkeit gehört zu unserem Portfolio. Wir kooperieren dabei mit unserem Partner Seminarkontor, dem Spezialisten für KMU Förderungsprogramme in Baden-Württemberg.

Wir haben Oscar Nobre, dem Geschäftsführer von Seminarkontor, ein paar Fragen gestellt und spannende Antworten erhalten.

ipunkt: Herr Nobre, welche Unternehmen können Förderungsmittel erhalten?

Oscar Nobre: Das Bundesland Baden-Württemberg, genauer das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, fördert mit den Mitteln des Europäischen Sozialfonds grundsätzlich kleinere und mittlere Unternehmen bei Innovationsvorhaben. Konkret wird dabei die Beratung gefördert, die Unternehmen dabei unterstützt, beispielsweise innovative Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln oder auch firmeninterne Innovationsprozesse zu etablieren.

Verlage, die sich gerade den Herausforderungen des Medienwandels stellen und digitale Märkte für sich erschließen, können unmittelbar von diesen Förderungsprogrammen profitieren. Sie erhalten Zuschüsse von 2000 – 9000 EUR.

ip: Welche Beratungsinhalte werden gefördert?

ON: Es geht nicht darum, Verlagen das “Handbuch für den Erfolg” zu überreichen und sich dann zu verabschieden. Die Beratung erstreckt sich punktuell auch über die Umsetzung. Es geht maßgeblich auch darum, fehlende Manpower in kleineren Unternehmen auszugleichen. Man kann hier drei Schritte festhalten:

  1. Analyse der Ist-Situation: Welches Zukunftspotenzial haben unsere Produkte?

  2. Erarbeitung der Handlungsempfehlungen: Welche Ideen lassen sich umsetzen und monetarisieren?

  3. Begleitung der Umsetzung: Wie vermeiden wir Fehler bei der Umsetzung?

ip: Welchen Kriterien müssen Verlage entsprechen, damit eine Beratung förderungsfähig ist?

ON: Die Bandbreite der förderungsfähigen Unternehmen ist groß. Feste Kriterien sind:

  1. Der Sitz in Baden-Württemberg.

  2. Weniger als 250 Mitarbeiter

  3. Weniger als 50 Millionen Euro Jahresumsatz.

Darüber hinaus werden beispielsweise explizit Unternehmen und Verlage gefördert, die von Frauen geleitet werden. Diese dürfen allerdings nicht mehr als 10 Mitarbeiter haben (mindestens 1). Gefördert werden Wachstumsprojekte unterschiedlichster Art.

ip: Gibt es 2017 neue Förderungsprogramme?

ON: Ab dem Sommer wird es ein Programm geben, das noch stärker den digitalen Wandel in den Mittelpunkt stellt. Neben Projekten der Industrie 4.0 sind digitale Plattformen die Zielgruppe. Besonders attraktiv ist, dass sowohl Beratung, wie auch die Umsetzung bis hin zum strategischen Internetmarketing gefördert werden sollen.

Innovative und zukunftsorientierte Verlage können sich hier Vorteile sichern und die Rentabilität ihres Hauses für die nächsten Jahre sichern.

Herr Nobre, vielen Dank für das Gespräch.

Sie entwickeln selbst gerade neue Projekte? Kommen Sie auf uns zu. In einem unverbindlichen Erstgespräch ermitteln wir erste Ansätze und Ideen für die Zukunft Ihres Verlages.

Simone Froitzhuber-Wagner

Marketing Manager
Telefon: +4971414873060