Frisch gebacken mit bewährten Zutaten: Der Matthaes Verlag relauncht mit ipunkt den Onlineauftritt der Allgemeinen Bäckerzeitung

In der guten alten, noch garnicht so sehr lange vergangenen Zeit war der Relaunch einer Website oft ein auf dem Visuellen begründeter Vorgang. Wurde das Design als nicht mehr ganz zeitgemäß empfunden, entschloss man sich, das Bestehende in neue grafische Gewänder zu hüllen.

Gut aussehen ist gut. Gute Funktionen sind besser.

Das Unbehagen der Gestalter ist heute nur noch einer von vielen Beweggründen, einen Webauftritt zu überarbeiten. Und während  grafische Gralshüter oft ästhetisch noch beschwichtigt werden konnten, ist es heute der Nutzer selbst, der ein weit weniger geduldiger Besucher von Webauftritten ist. So geht es heute mehr denn je um den konkreten Nutzen, den Onlineangebote bieten. Immerhin vergleicht der Nutzer nicht nur die Veränderung des Angebotes auf der Seite selbst - und bemerkt, dass sich etwas verändert. Oder eben auch nicht. Er vergleicht auch kontinuierlich, was er auf anderen Seiten und Plattformen an Services vorfindet. Und spätestens hier dreht die Welt sich schwindelerrgend schnell.

Leider stehen beim geplanten Relaunch den unbegrenzten Brainstormingphantasien aus Markteting und Vertrieb oft die üblichen Spielverderber im Weg. Jeder kennt sie: Sie heißen Zeit, Budget, Tagesgeschäft und die harte Realität des Ist-Zustandes. Denn war es vor Jahren noch möglich, den neuen Auftritt "auf dem weißen Blatt" zu umreißen, sind heute eine Vielzahl von Daten, Media-Assets u.s.w. vorhanden, deren Migration ein Must-have und vor allem ein Must-quickly-work ist. 

Der Weg ist das Ziel: smarte Prozesse machen die besten Ergebnisse …

Wie kommt die Henne nun zum Ei, wie brütet sich der Relaunch am besten aus? Was können wir so optimieren, dass wir aus dem, was wir haben, das Beste machen können? Was stiftet wirklich Nutzen beim Anwender? Ein gutes Beispiel, wie dies durch gutes Projektmanagement gelingen kann, ist der jüngst erfolgte Relaunch der Allgemeinen Bäckerzeitung.

Die Projektgruppe beim Matthaes Verlag hat zusammen mit ipunkt in einem agilen Projekt die Elemente identifiziert, die den Relaunch an jenen Stellen verbessern, die den größtmöglichen Nutzen stiften. Diese Herangehensweise nahm sich zum Beispiel die Optimierung auf Seiten der Infrastruktur vor, so dass dank der Servicearchitektur durch die Neuerungen auch bestehenden Angebote eine Verbesserung erfahren haben. Gleiches wurde auch im Frontend in der Komponentenstruktur angestrebt und erfolgreich umgesetzt: Kleine Verbesserungen mit großer – weil weit tragender – Wirkung. Last but not least konnten viele bestehende und erprobte  Komponenten weiter verwendet werden, die von den Verbesserungen im Hintergrund profitiert haben.

Agil gelöst

Projekte anhand der Ideen des Agilen Manisfestes optimal zu lösen, ist bei Softwareprojekten nicht mehr unbedingt innovativ. Dennoch ist es eine Bestätigung für das Team und die Prozesse, wenn das Projekt tatsächlich wie das just vollendete agil gelingt. Und gelingen beudetet eben nicht, dass AGIL nur außen auf dem Projekt steht, sondern dass es, wenn die Dinge dynamisch werden, konstruktiv und agil Lösungen mit Mehrwert und Priorität gefunden werden. Was ist wichtiger? Den Meilenstein zu stemmen und dabei mit Zugeständnissen zu leben? Oder die Inhalte wie definiert trotz der Widrigkeiten zu bewerkstelligen, und sei es mit einer flexibilisierten Zeitachse?

Hand aufs Herz: Gibt es dennoch lessons learned, auch nach solchen Projekten? Dinge, die man gerade als Dienstleister beim nächsten Mal besser machen kann? Natürlich gibt es diese. Aber die andere Hand aufs Herz: Wo gäbe es das nicht? Denn: Wäre es nicht so, wozu bräuchte es dann in agilen Prozessen eine Retrospektive?

... und wie steht es um Ihre Projekte?

Falls bei Ihren Projekten die Ressourcen knapp sind oder ein aktueller Engpass die dringende Umsetzung verzögert – warum fragen Sie nicht uns? Wir unterstützen Sie gerne mit Entwicklern, Projektleitungs-Know-how und agilem Projektmanagement. Oder aber auch einfach mit einer zweiten Meinung, was Planungen und Projekte angeht. Wir freuen uns darauf, aus Ihrem Projekt das Beste zu machen.


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