Literaturcamp Heidelberg 2016

Wie bei Barcamps üblich, kamen alle Sessions aus den Reihen der Teilnehmer/innen oder besser "Teilgeber". Jede/r war aufgerufen ein Thema beizutragen. Auf dem Sessionplan standen Themen wie "Schreiben für Computerspiele" von Lena Falkenhagen, angeregte Diskussionen über E-Books, deren Technik und die aktuelle Situation bezüglich ihrer Piraterie.Literaturcamp Eröffnungssession (c) flickr.com/vbachem 

Literaturcamp Eröffnungssession, (c) flickr.com/vbachem

Sehr interessant fand ich die Session von Klaus N. Flick, seines Zeichens Chefredakteur von Perry Rhodan. Er erläuterte anschaulich, vor welchen Schwierigkeiten er bei der Entwicklung der digitalen Geschäftsmodelle für die Romanserie stand und welchen überragenden Erfolg er inzwischen damit hat. Das sollte jedem Verlag Mut machen!

Eine wichtige Angelegenheit haben Nina George und Heiko Harthun (@tee_kesselchen) diskutiert: E-Book-Piraterie. Eine konkrete Lösung hatten beide nicht, aber Nina gab einen guten Überblick zur Situation und dem Schaden, der entsteht. Heiko hingegen versuchte gemeinsam mit den Session-Teilnehmern zu erörtern, welche Personengruppen überhaupt E-Books klauen und welche Unterschiede man bei ihnen machen muss.

Auch außerhalb der Sessions ergaben sich intelligente und anspruchsvolle Diskussionen über die technischen Möglichkeiten von E-Books, weshalb sie derzeit von Verlagen noch nicht ansatzweise genutzt werden und ob nun die Verlage selbst oder die Kunden daran "schuld" sind.

Gern bin ich auch nächstes Jahr wieder dabei und dann auch sicherlich mit einer eigenen Session!