Das Update des Buchshops Matthaes.de – gelungener Relaunch mit agilen Akzenten

Digitalisierung ist ein schnelllebiges Business. Shop- und Webseitenbetreiber sehen sich einerseits Trends im Design und den Features gegenüber, gleichzeitig gibt es technische Veränderungen, die sich in neuen Versionen von Software etc. zeigen. Das alltägliche Kunststück: das eine mit dem anderen in Einklang zu bringen und gleichzeitig die eigene Marke digital zu schärfen.

Zeit für Neues

Ganz nach dem Voltaire'schen Motto "Das Bessere ist der Feind des Guten" nutzte der dfv Matthaes Verlag das Update auf eine neue Programmversion des eigenen Shops zu mehr als nur einem eiligen Frühjahrsputz. Mit Augenmerk auf einem verbesserten Kaufprozess, der sich noch stärker an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert, sowie Features – wie einer verbesserten Suche oder einem Blog mit Geschichten hinter den Büchern – waren erste Ziele schnell definiert.

Content is Queen

Fachliche Kompetenz in Verlagen zeigt sich nicht nur darin, was publiziert wird, sondern auch wie es kommuniziert wird. Ein cleaner Auftritt macht die Orientierung für die Besucher leichter, qualitative Inhalte in Form von Produktbildern und Content zu Autoren, Videos und Interviews werten den Auftritt zusätzlich auf. Nicht zuletzt wird durch konzeptionelle Vorplanung eine ständige Aktualisierung der Seiten ermöglicht, sodass dies auch auf Suchmaschinen eine positive Auswirkungen hat.

Was darf's denn sein …?

Ausgangspunkt des Schärfungs- und Verbesserungsprozesses für den Relaunch war ein Workshop mit den Fachabteilungen, dem Projektmanagement und auch den Entwicklern. Welche Punkte im alten Shop könnten verbessert werden? Auf Basis dieser ersten Ideensammlung wurden jene Elemente identifiziert, die hohen Nutzen stiften und im ersten Schritt direkt zum Relaunch umsetzbar waren.

Getting it done

Tatsächlich wurde schon im nächsten Schritt die Installation der Shopumgebung vorgenommen, welche dann vom Verlag – im Rahmen der Möglichkeiten des Themes und zusätzlicher Module – entsprechend der im Workshop definierten Anforderungen grob eingerichtet wurde. Auf der Basis dieser Vorarbeit wurde eine Taskforce aus Verlag und ipunkt geformt, die in einem zweitägigen Hackathon das Customizing des Themes und das Finetuning auf Detailebene umgesetzt hat. Die Umsetzung fand im Sprintmodus statt, möglichst schlank und frei von Projektleitungsüberhängen, dafür mit vielen agilen Akzenten.

Diese Form des Prozesses in Richtung Livegang hat sich durchweg bewährt. Sowohl im Sinne des Teambuildings für das gemeinsame Ziel als auch in der zeitlichen Beschränkung auf sportliche zwei Tage. Was als Lesson learned bleibt? Beim nächsten Sprint in dieser Form zwischen die zwei Tage eine Phase für ausgiebiges Testing und Feedback zu legen, damit am zweiten Tag der Relaunch ohne mögliche letzte Fragezeichen live gehen kann.

Wie das Ergebnis aussieht? Viel Freude beim Shopping und Schmökern: https://www.matthaes.de